Aufwachen und in die morgendliche Sonne verliebt sein, die durch dein mit Tau bedecktes Rapunzelfenster fällt. Nicht nur zu Zeiten, wo du sowieso schon die ganze Welt umarmen willst, wie es bei dieser kurzfristigen und mit Glück vollgestopften Aufnahme war. Schöne Jahreszeit, der Winter.
18 Uhr und es ist schon stockfinster.Eigentlich liebe ich ja eher die warmen Jahreszeiten, aber jetzt wo es langsam auf Weihnachten zugeht, mag ich auch den Winter.Ich freu mich auf kalte Abende am Kamin, auf den Rauch der aus den Schornsteinen steigt, der Duft nach frisch gebackenen Plätzchen, Glühwein & Weihnachtsmarkt.
Aber bis dahin sind es eben noch 6 Wochen und die werden mit lernen, lernen, lernen und Klausuren schreiben verbracht.Wo da die Zeit zum Geschenke kaufen bleibt, weiß ich auch noch nicht. Aber ich weiß wofür ich ab der nächsten Woche ganz viel Zeit einplanen werde: für meine allerliebste Freundin, die ich nach 10 Monaten nächsten Freitag endlich wieder in die Arme schließen kann, der ich sagen kann wie sehr ich sie vermisst habe&wie gern ich sie habe und der ich beistehen werde wenn sie merkt wie trostlos Deutschland mit seinen 6 Grad im Gegensatz zu Singapur mit seinen das ganze Jahr hindurch 28 Grad ist ;D
wenn man jemandem so sehr vertraut dass man ihm seine tiefsten Geheimnisse, seine sehnlichsten Wünsche offenbaren würde, wie verletzt muss man dann sein wenn man merkt, dass es überhaupt kein Vertrauen gibt...
So ich glaub meine selbsgeschenkte Pause vom Italienisch lernen ist bald vorbei und ich muss schnell noch überlegen was mein Kindheitstraum ist, etwas was ich immer schon mal machen wollte, immer schon mal sein wollte. Und ich merke dass es unheimlich schwer ist sich an etwas zu errinnern, das man sich sehnlichst wünscht wenn man Angst davor hat etwas von sich preis zugeben .
Ich kann mir nur eine Sache vorstellen, die noch frustrierender ist, als jemanden nicht finden zu können, und das ist, nicht gefunden zu werden. Ich würde ganz bestimmt wollen, dass man mich findet. Mehr als alles auf der Welt.
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